BioLogik Bücher: Verhalten, Motive, gemeinsam Handeln
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"Die Bildungsformel" Klaus Dehner, Gabler GWV Fachverlag GmbH, Wiesbaden, 2010


Bindungslosigkeit und Misstrauen zerstören nicht nur Börsen- und Unternehmenswerte. Sie vermindern die Motivation und das Engagement jedes Einzelnen. Der Blick in die Naturgeschichte beweist: vertrauensvolle Zusammenarbeit, gemeinsames Handeln und das Gefühl echter Bindung sind überlebenswichtige

Erfolgsfaktoren. Entgegen der allgemeinen Erwartung sind Leitwolf & Co. nicht harte Führungskräfte, sondern echte Beziehungsmanager. Wo Bindung fehlt kann gemeinsames Handeln nicht zur Hochform auflaufen. Klaus Dehner zeigt mit der Bindungsformel den Weg zu einer verhaltensgerechten Zusammenarbeit auf. Gelingt es den Führenden, dieses Grundbedürfnis nach Bindung im Unternehmen zu befriedigen, lassen sich Mitarbeiter dauerhaft im Sinne es Geschäftserfolgs und mit Lust an Leistung gewinnen.

Inhalt: (1) Das Gefühl der Bindungslosigkeit: Ein unbekanntes Wachstumshemmnis (2) Was ein Beziehungsmanager können muss (3) Was ist Bindung? (4) Das Ur-Modell für Beziehungsmanagement: Mutter-Kind-Bindung (5) Lob der Aggression (6) Die Naturgesetze des gemeinsamen Handelns (7) Beziehungsmanagement in der Führungspraxis

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"Führen durch Fordern" Felix von Cube, Klaus Dehner, Andreas Schnabel, PIPER Verlag München, 2003

 

Von Natur aus ist der Mensch auf Leistung  programmiert; es kommt nur darauf an, dieses Potential in der richtigen Weise zu aktivieren. Die von Felix von Cube, Klaus Dehner und Andreas Schnabel entwickelten BioLogik liefert den Schlüssel, wie man Menschen motiviert: Man muss dafür sorgen, dass die Menschen ihre Triebe in der Arbeitswelt befriedigen können. Wir alle wollen "flow" erleben, Herausforderungen bewältigen, Anerkennung und Bindung  erfahren. 

Aus ihrer langjährigen Erfahrung in Seminaren, Management-Trainings und der Arbeit mit Führungskräften im Betrieb erläutern die Autoren anhand zahlreicher Beispiele, wie die  natürliche Leistungsbereitschaft eingefordert, wie  Lust an Leistung aufgebaut wird. Ja, Arbeit kann zur Faszination werden.

Inhalt: (I) Der befreite Mensch - auf der Suche nach dem Glück (II) BioLogik - der Weg zur Selbstbestimmung (III)  Lust an Leistung - höchste Lebensqualität (IV) Die BioLogik der Mitarbeiterführung - vom Fordern zum Selbstfordern (V) BioLogik - der Beitrag zur Führungskompetenz

Zit. Vorwort: "Ja, die Verhaltensbiologie liefert die Basis für eine  verhaltensgerechte Gesellschaft und  für die daraus folgenden Aufgaben der Führung"

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"Lust an Leistung - Die Naturgesetze der Führung", Felix von Cube, PIPER Verlag München, 1998

 

Nur wer Spaß an seiner Arbeit hat, kann auf Dauer Gutes leisten. Der Verhaltensbiologe Felix von Cube deckt die  Bedingungen auf, unter denen Lust an Leistung entsteht. Es entwickelt aus  diesen Erkenntnissen Naturgesetze der Führung und zeigt, wie deren Anwendung unsere Arbeitswelt zugleich humaner und  leistungsfähiger macht.

Inhalt:  

(I) Irreführung (1) Irreführung durch Verwöhnung: die große Versuchung (2), Irreführung in Hersschaftssystemen: Lustversprechen und Diktatur, (3) Irreführung in der Demokratie: Massenverwöhnung und Ego-Gesellschaft

(II) Die Naturgesetzt der Führung (1) Die Naturgesetze der Mitarbeiterführung: Lust an Leistung (2) Die Naturgesetze der Sozietätenführung: gemeinsames Handeln, (3) Humane Führung: verantwortliches Handeln, (4) Beispiele erfolgreicher Unternehmensführung, (5) Leistungstötende Führungsfehler

Zit.: "Lust an Leistung  ist keine leere Formel. Lust an Leistung stellt sich ein, wenn Flow erlebt wird, Anerkennung und Bindung, und sie ist  am höchsten, wenn alle drei Motive zusammenwirken. Daraus folgen die  Naturgesetze der Führung."

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"Lust an Moral - Die natürliche  Sehnsucht nach Werten", Klaus Dehner, Primus Verlag Darmstadt, 1998

 

Durch die  Evolutionsbiologie wird deutlich, daß Moral eine biologische Notwendigkeit ist - auch für den Menschen in der modernen Wohlstandgesellschaft. Klaus Dehner deckt die biologischen Wurzeln der Moral auf und plädiert für eine Pädagogik, die Bindungen und gemeinsames  Handeln wieder spürbar machen. Er  zeigt an Beispielen aus den Bereichen Familie, Schule und  moderner Unternehmensführung, daß Moral nicht nur Pflicht und  Verzicht bedeutet, sondern auch Lust und Freude am gemeinsamen Handeln.

Inhalt:

Einleitung Evolution - Moral - Erziehung (von Hans Mohr), Die Urmotive der Moral (von Felix v. Cube) / Die Konjunktur der Moral / Die Natur der Moral / Die Erfindung der Moral / Die Ziele der Moralerziehung / Die Vermittlung von Moral / Die natürliche Moralerziehung / Die evolutionäre Unternehmensethik

Zit.: "In der Entwicklungsgeschichte haben nur solche Sozietäten überlebt, die die Gesetzmäßigkeiten ritualisierte Konkurrenz, präzise Kooperation und echte Kooperation eingehalten haben: den dadurch entwickelten sie die Gesamtfitneß, die nötig ist, um in der Konkurrenz mit anderen Sozietäten überleben zu können."

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"Besiege deinen Nächsten wie dich selbst - Aggression im Alltag", Felix von Cube, Hirzel Verlag 2011, erste Auflage PIPER Verlag 1988

 

Aggression ist nicht nur Gewalt, Krieg oder Terrorismus; man kann auch mit Worten andere herabsetzen und erniedrigen. Das Imponieren – sei es mit Geld, Besitz, Macht oder Rang – ist ebenfalls Aggression, wie sie uns im Alltag ständig begegnet. Nicht die Ausübung von Gewalt, sondern das Gefühl des Siegens befriedigt den Aggressionstrieb. Felix von Cube zeigt, wie wir menschlich mit ihm umgehen können und gibt Leitlinien für eine Aggressionserziehung.

Inhalt: 

(1) Der Zweck der Aggression: der Sieg, (2) Aggression im Alltag, (3) Kultivierung  der Aggression

Zit. Leitlinien: "Der Mensch soll seinen Siegestrieb in erster Linie durch Leistung befriedigen - sei es in beruflichen oder anderen Sozietäten; er soll die Leistung mit fairen Mitteln erbringen, d. h. andere in ihrer Leistung nicht behindern; er soll seine aggressiven Werkzeuginstinkte einsetzen können und nicht in aggressive Langeweile verfallen. Der Mensch soll auf Gewalt verzichten, seine Aggression nicht auf Kosten der Umwelt befriedigen, und er soll - in jedem Fall - sein eigens Handeln reflektieren und verantworten."

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"Gefährliche Sicherheit - Lust und Frust des Risikos", Felix von Cube, Hirzel Verlag 2000, erste Auflage PIPER Verlag 1993

 

Die Neugier treibt uns zum Risiko. Wer Risiken bewältigt, gewinnt an Sicherheit. Aber: Fühlen wir uns immer zu Recht sicher? Ober beruht unser Sicherheitsgefühl auf Überheblichkeit und Ignoranz? In diesem Buch geht es um Erkenntnisse über Triebe, um menschliches Verhalten und um das Streben nach Lust, das dahinter steht.

Inhalt: Kann Sicherheit gefährlich sein? Sicherheit durch Neugier und Risiko / Die Evolution der Sicherheit / Der Sicherheitstrieb / Flow - die Lust des Sicherheitstriebes / Die fünf Risikofaktoren / Flow im Alltag - zwischen Angst und Langeweile / Totale Sicherheit - totales Risiko / Verantwortbares Risiko / Tendenz 2000 - reflektierte Lust

Zit.: ".Merkwürdig: der Mensch strebt nach Sicherheit und Geborgenheit, er strebt aber auch nach Abenteuer und Risiko. Man wagt um so mehr, je sicherer man sich fühlt. Gefährlich wird, wer sich zu sicher fühlt und überschätzt: Ein Motorradfahrer, der wie der Teufel fährt, glaubt an seinen Schutzengel - der Beifahrer erlebt die nackte Angst. Die "Sicheren" sind gefährlich, weil sie weder Angst noch Risiko kennen. Wir sollten uns nicht länger in ihre Obhut begeben."

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"Fordern statt Verwöhnen. Die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie in der Erziehung", Felix von Cube, PIPER Verlag 1987

Der Mensch strebte schon immer nach Verwöhnung, nach Lust ohne Anstrengung. Technik, Wohlstand, Freizeitkonsum machen dies heute möglich. Aggressive Langeweile, Gewalt, Drogenkonsum sind die Folgen. Wir zerstören die Umwelt und uns selbst. Einen Ausweg weist dieses vielbeachtete Buch, das die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie auf die Erziehung anwendet.

Inhalt: (I) Erkenntnisse der Verhaltensbiologie / Die Triebtheorie bei Tier und Mensch / Kritik an Konrad Lorenz und ihre Widerlegung (II) Anspruchshaltung und Aggression in der Wohlstandsgesellschaft / Fehlverhalten in unserer Gesellschaft / Verwöhnung als Ursache steigender Ansprüche und wachsender Aggression / Verwöhnung als "Sündenfall" der Reflexion (III) Die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie in Erziehung und Führung / Lebensnotwendige Verhaltenssteuerung / Die Erkenntnisse der Verhaltensökologie in der Erziehung / Die Erkenntnisse der Verhaltensökologie in der Führung / Gesellschaftspolitischer Ausblick

Zit.: "Das ist es wohl auch was dieses Buch sympathisch macht: Hier wird der Mensch nicht  mit guten Nachrichten über sich selbst und entsprechend schlechten über die Verhältnisse verwöhnt, sondern er wird gefordert."